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25.03.2020

Erster innerdeutscher Corona-Einsatz der ADAC Luftretter

Gelber Rettungshubschrauber mit NOTARZT-Schriftzug und Besatzung im Cockpit schwebt über Baumkrone.

Erster Corona-Patiententransport der ADAC Luftrettung von Klinik zu Klinik in Deutschland

Die Crew des „Christoph Westfalen“ in Münster/Greven flog in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch einen schwer lungenkranken Patienten. Der Mann wurde beatmet, vom St. Agnes Krankenhaus in Bocholt in die Uniklinik Essen geflogen – ein Spezialeinsatz mit Infektions-Vollschutz, der den fliegenden Gelben Engeln im Nachtflug alles abverlangte.

Crew der ADAC Luftrettung in Schutzkleidung versorgt eine Person im Inneren eines Rettungshubschraubers bei Nacht.

Aufgrund der dramatischen Notlage in den norditalienischen Krankenhäusern hat die Bundeswehr am Wochenende mit dem Airbus A310 MedEvac sechs schwerkranke Corona-Patienten zur Behandlung nach Deutschland geflogen. Auf Anforderung des Bundeswehrkrankenhauses Westerstede haben wir am Sonntagabend, 29.03.20,  den Verlegungstransport einer COVID-19-Patientin  von Hamburg nach Westerstede übernommen.
Die schwerkranke Frau aus Norditalien wurde mit einer H145 – eine der beiden Maschinen, die kurzfristig für diese Spezialeinsätze bereitgestellt wurden – gegen 18 Uhr am Flughafen Hamburg intubiert und beatmet übernommen und anschließend in das Bundeswehrkrankenhaus nach Westerstede in Niedersachsen geflogen.

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